T-Shaped-Professional, das müsste man heute sein um richtig erfolgreich zu werden. Ehrlich gesagt, musste ich erstmal nachschauen was das überhaupt ist, nie gehört.  Das Ergebnis war wissenswert. Der Trend ist also Mitarbeiter zu bekommen die als Allrounder eingesetzt werden können und die in einer bestimmten Sache auch noch ganz besonders viel auf der Pfanne haben.
Böse Zungen dagegen behaupten, dass wären Leute die von allem ein bisschen wüssten aber nix richtig könnten. Nach dem Motto gefährliches Halbwissen ist besser als gar kein Wissen… Dann kursiert noch die Meinung es wären echte „Wissens-Boliden“ unterwegs, deren rhetorisch ausgefeilte Argumentation jedes Widerwort sofort in die Flucht schlägt und somit nur den einen Schluss zulässt nämlich den, dass sie allein die einzig wahre Wahrheit sagen. Hm, na ja …

Was denn nun? Wissensbolide oder Halbwisser?

Ob nun der vielgeliebte Spezialist, der gern gesehene Experte, der verpönte „Fachidiot“, der bestaunte Allrounder oder der bewundernswerte Generalist, meiner Meinung nach handelt es sich immer wieder um Menschen die einfach gerne über den Tellerrand hinausschauen und über die Dauer der Zeit einen großen Wissensschatz ansammeln. Ehrgeiz ist dabei wohl der größte Motor, bzw. der Antrieb Wissen nicht nur zu sammeln, sondern zu schaufeln. Klotzen statt kleckern? Nein, dann wären sie allesamt Narzissten, die T-Shaped-Professionals. Gegen eine solche Pauschale habe ich etwas. Letztlich bleibt einem aber tatsächlich nichts anderes übrig, als bei jedem T-S-P genau zu prüfen, wie diese Qualifikation entstanden ist. Denn, um mal bei meiner Branche zu bleiben, mit einer erfolgreich abgeschlossenen Prüfung zum Coach, ist man noch lange kein Coach und schon erst recht kein guter. Ein guter Coach wird im Laufe der Zeit geschliffen, vom Leben und von seinen Klienten. Stichwort Berufserfahrung! Beim T-S-P wird das Thema Berufserfahrung also zu einem ungeahnten Schwergewicht? Frag‘ Dich doch selbst: Wenn würdest Du bevorzugen? Einen Coach der 22 ist oder einer der 58 Jahre alt ist? Ich glaube wir sind uns einig, wenn ich sage, die Mehrheit tendiert zu einem 58jährigen Coach, ganz einfach weil er mehr Berufs- und vor allen Dingen  Lebenserfahrung hat. Der 22jährige müsste schon eine überragende Leistung abliefern und dann wäre er doch vielleicht nur ein einfacher Experte ….

T-S-P vs. Allrounder?

Wie auch immer. Fest steht T-S-P‘s sind nix Neues. Als Kind der 80er mit bald 51 Lenzen ist mir das „Berufsbild“ T-Shaped-Professional bekannt. Wer damals eine Ausbildung gemacht hat und auf einen guten Ausbilder zurückgreifen konnte, der hat immer deutlich mehr gelernt als auf dem Lehrplan stand. Besonders wenn es um die gesamten Abläufe in der Firma ging, wie was zusammenhängt, was wie auf die einzelnen Prozesse wirkt und für Konsequenzen hat. Das war damals ganz normal. Als gelernte Zahnarzthelferin habe ich in „meiner“ Praxis alles mitgenommen das möglich war. Das war wahrhaftig gewinnbringend und blieb lange Zeit so, bis diese Vorgehensweise Lehrlinge auszubilden von einem neuen Trend abgelöst wurde. Eine ganz normale Zahnarzthelferin beispielsweise wurde zur sogenannten Fachhelferin für einen bestimmten Bereich ausgebildet, z.B. für die Hygiene. Das hat nichts mit der damals üblichen Steigerung zur zahnmedizinischen Fachhelferin, ZMF, zu tun, die praktisch in vielen Praxen die erste Kraft nach dem Chef war. Die Berufsbilder wurden verändert, angepasst und brachten am Ende lauter Spezialisten hervor. Und jetzt? Kommt halt wieder was Neues?

Das „Kind“ braucht einen Namen! Amüsant oder doch nicht?

Die Begrifflichkeiten für die „neuen“ alten Trends werden auch immer interessanter oder sollte ich vielleicht sagen – amüsanter?? Heute muss eben alles einen schicken Namen haben, damit es ankommt … Der Grundgedanke jedoch, der hinter einer ernsthaft erarbeiteten Qualifikation zum T-Shaped-Professional steckt, ist mehr als lobenswert. Und ich bin absolut der Meinung, dass wir heute solche Leute unbedingt brauchen. Leute, die in der Lage sind die großen Zusammenhänge zu erkennen und zu analysieren, um dann einen richtig guten Lösungsvorschlag zu entwickeln. Unterm Strich gesehen jedoch, bin ich der Meinung, T-S-Ps gab es schon immer, wird es immer geben und sie beschränken sich auch nicht nur auf die IT Welten. In der Gesundheitslehre gibt es die ganzheitliche Sicht- und Denkweise schon ewig, dass nur am Rande…

MUT – zur Strebsamkeit!

Und eines steht auch fest. Ein T-Shaped-Profil zu entwickeln ist mit Mut verbunden. Es wird genügend Neider geben, die argwöhnisch auf den Strebsamen hinabschauen und ihm vorwerfen von allem ein bisschen zu wissen und nix richtig zu können. Aber gerade dann, wenn Dir so Jemand begegnet, solltest Du erst recht weitermachen und den Neider links liegen lassen. Dessen Sprüche sind egal und ohne Bedeutung.

Wissen erweitert Deinen Horizont und vergrößert Deinen Handlungsspielraum. Das ist ein guter Deal.

In diesem Sinne möchte ich Dich ermutigen weiterzumachen. Dein Wissen zu festigen und auszubauen, um am Ende ein richtig toller T-Shaped-Professional zu werden.
Doch zuvor erstmal eine äußerst erfolgreiche Woche für Dich,
dass wünscht Dir
Deine Claudia von Senkrechtstarter.info

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